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Das Y ist die wunde Stelle der Männlichkeit.
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Und es ist das Kostbarste, das der Vater seinem Jungen mitgibt.



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Das Y ist die wunde Stelle der Männlichkeit.
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Und es ist das Kostbarste, das der Vater seinem Jungen mitgibt.


Sind Frauen künftig kleiner, dicker und fruchtbarer?
(miwa) - Sind große und schlanke Frauen in der Zukunft eine Seltenheit? Glaubt man den Forschern einer amerikanischen Universität, muss diese Frage mit einem klaren Ja beantwortet werden.
Die Mediziner der Universität New Haven wollten anhand der Studie herausfinden, ob Frauen mit vielen Kindern spezielle körperliche Merkmale haben. Wie die “Apotheken Umschau” berichtet, untersuchten die Wissenschaftler dafür 2.238 Frauen in der Menopause. Sie analysierten unter anderem Körpergröße, Gewicht, Blutdruck und die Cholesterinwerte der Studien-Teilnehmerinnen. Diese Werte setzten die Forscher anschließend mit der Anzahl der geborenen Kinder ins Verhältnis.
Aus den Ergebnissen folgerten die Mediziner dem Apotheker-Blatt zufolge, dass diejenigen Frauen die meisten Kinder bekommen, die kleiner und schwerer sind. Zusätzlich sind vor allem Frauen mit niedrigem Blutdruck und guten Blutfettwerten sehr gebärfreudig. Besonders fruchtbar sind auch die Damen, die ihr erstes Baby sehr früh bekamen und deren Wechseljahre erst spät einsetzten.
Diese Eigenschaften vererben die Mütter künftig an ihre Töchter, so die Forscher. Daher kommen in den kommenden Generationen immer kleinere, dickere und fruchtbarere Mädchen zur Welt. Die Mediziner gaben die Prognose ab, dass die Frauen in den nächsten zehn Generationen, sprich in etwa 200 Jahren, bereits um zwei Zentimeter kleiner sein werden – bei einem Kilogramm Körpergewicht mehr.
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Hochgeschossen und gertenschlank: So sieht das Idealbild der modernen Frau aus, wie es auf den Laufstegen der Modewelt von jungen Schönheiten verkörpert wird. Doch die Natur hat andere Pläne mit dem weiblichen Geschlecht. Die Frau der Zukunft ist kleiner und molliger, dafür ist sie gesünder und fruchtbarer. Das hat eine Studie von Evolutionsbiologen um Stephen Stearns von der Yale University ergeben («Proceedings of the National Academy of Sciences», online).
Zu dem erstaunlichen Befund sind die Forscher gekommen, indem sie der Frage nachgingen, ob der Mensch – wie alle anderen Lebewesen – den Mechanismen der Evolution unterworfen ist. «Die natürliche Selektion wirkt auch beim heutigen Menschen noch, deshalb entwickelt er sich ständig weiter», sagt Stephen Stearns, der bis 2000 Professor für Zoologie in Basel war.
Genau diesen Einfluss stellten andere Fachleute wie der britische Genetiker Steve Jones, vor allem aber Mediziner bis in die jüngste Zeit immer wieder in Abrede. Ihr Argument: Medizinische Fortschritte wie Impfungen oder Antibiotika hätten dazu geführt, dass Menschen heute alt würden und sich fortpflanzten, die früher bereits in jungen Jahren wegen Krankheiten gestorben wären. Damit habe sich der Mensch vom Prozess der natürlichen Auslese befreit und der Evolution ein Schnippchen geschlagen. Stearns und seine Mitarbeiter konnten nun aber belegen, dass die Evolution beim Menschen doch am Werk ist. Und zwar, indem Frauen mit bestimmten Eigenschaften mehr Kinder haben und diese Merkmale häufiger an die nächste Generation weitergeben.
Diese Erkenntnis haben die Evolutionsbiologen aus den Daten der Framingham-Herzstudie gezogen. Diese Langzeitstudie begann im Jahr 1948. Seither sucht sie bei den rund 14 000 Einwohnern der Stadt Framingham in Massachusetts nach Gründen für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Stearns und sein Team konzentrierten sich auf die Gesundheitsdaten von rund 2200 Frauen, die die Menopause hinter sich hatten.
Dabei zeigte sich: Kleinere, fülligere Frauen hatten durchschnittlich mehr Kinder. Das war auch der Fall bei Frauen mit niedrigerem Blutdruck und tieferem Cholesterinspiegel – ausserdem bei jenen, die ihr erstes Kind in jüngeren Jahren hatten oder ihre Menopause später erlebten. Diese Eigenschaften fanden sich auch bei den Töchtern der Frauen, die ihrerseits wieder mehr Nachkommen hatten. «Das könnte damit zu tun haben, dass Frauen einen Fettanteil von rund 20 Prozent ihres Körpergewichts haben müssen, bevor sie regelmässig Menstruationszyklen entwickeln», erklärt Stephen Stearns.
Wie dem auch sei: Setzt sich der beobachtete Trend während 10 Generationen fort, so die Evolutionsbiologen, wird die durchschnittliche Frau zu Beginn des 25. Jahrhunderts 2 Zentimeter kleiner und 1 Kilo schwerer sein als heute. Sie wird ihr erstes Kind 5 Monate früher haben und 10 Monate später in die Menopause eintreten. Und ihr Herz-Kreislauf-System wird dabei erst noch in einem besseren Zustand sein.
Patrick Imhasly

Neue Zürcher Zeitung, 5. 10. 09
Warum die Mutter als emotionale Bezugsperson für das Kind nicht mehr allein die Hauptrolle spielt
Die Schweiz feiert mehr Geburten. Woran liegt das? An der effektiven Krippenpolitik oder an neuen Vätern, die sich endlich ändern dürfen? Tatsache ist, dass die alleinerziehenden Väter die am schnellsten wachsende Familienform in der Schweiz sind.
Von Margrit Stamm
In der Schweiz werden wieder mehr Kinder geboren. Dass dies kein Mikrotrend, sondern eine Trendumkehr ist, verdeutlicht die stete Zunahme der Geburtenziffer seit 2001. Vor zwei Jahren erreichte sie – in der irritierenden Sprache der Statistik – 1,46 Kinder pro Frau. Und wie geht das gesellschaftlich auf? Indem nahezu 80 Prozent der Frauen, die ihr erstes Kind bekommen, weiterhin berufstätig bleiben. Tragen können diesen Trend aber ja weder das familienexterne Betreuungssystem noch staatliche Unterstützung. Denn hierzulande fehlen noch rund 60 000 subventionierte – also zahlbare und an die Bedürfnisse der individuellen Familie angepasste – Krippenplätze. Zudem beträgt der Mutterschaftsurlaub in der Schweiz 16 Wochen und ist nicht übertragbar auf den Vater – im Gegensatz zu Schweden oder Deutschland mit ihrem Elternjahr.
Also müssen es wohl die neuen Väter sein, die dieses Mirakel möglich machen. Sie können endlich ganz selbstverständlich mehr für ihre Kinder da sein, wenn die Partnerin arbeitet.
Viele Facetten des Vaterseins
Aber stimmt die Einschätzung tatsächlich? Ist «Die vaterlose Gesellschaft», wie sie Alexander Mitscherlich 1962 beklagt hatte, vorbei? Die nähere Betrachtung zeigt, dass die Suche nach dem realen Engagement der Väter schwierig ist. Gesichert ist nur, dass alleinerziehende Väter die am schnellsten wachsende Familienform der Schweiz sind: Seit 1970 (1901) ist diese um 300 Prozent (auf 5897) bis 2008 angewachsen.
Während sich aber die helvetische Politik – notabene auch die Justiz – noch weitgehend an der traditionellen Kleinfamilie orientiert, entsteht von der Politik unbeobachtet eine neue Welt der Väter, die kaum in traditionelle Schemata passen. Es sind ehemalige 68er, die aus erster Ehe Kinder haben und im reifen Alter nochmals Vater werden. Es sind auch Alleinerziehende, schwule Väter, Hausmänner, Samenspenderväter, Adoptiv- und Stiefväter und Pendelväter oder 50-Prozent-Väter.

Die Väterforschung ist ein neues Gebiet der Sozialwissenschaften, die sich lange Zeit nicht für die Vater-Kind-Beziehung interessierten. Heute anerkennt man auch den Vater als Erziehungsgrösse. Hierzu hat die Bindungsforschung einen bedeutenden Beitrag geleistet. Gemäss neusten Erkenntnissen verfügen Väter gar über ähnliche biologische Kompetenzen wie Frauen: Während der Schwangerschaft erleben sie ebenfalls Hormonschübe, können zum Neugeborenen ähnlich emotionale Bindungen aufbauen und auf ein schreiendes oder lächelndes Baby ähnlich wie die Mutter reagieren. Mit Ausnahme des Stillens – so die Forschung – gibt es keine Hinweise, dass Frauen prädisponiert sind, der bessere Elternteil zu sein. Sind es also rein soziale Konventionen, die uns glauben machen, die Mutter sei wichtiger für die kindliche Entwicklung?
Fast scheint es so. Die Entwicklungspsychologie nämlich belegt, dass der Vater emotional genauso wichtig für die Entwicklung des Kindes ist wie die Mutter – nicht in quantitativer, aber in qualitativer Hinsicht. Dies stellt einen Knackpunkt dar: Zwar verbringen Männer mehr Zeit mit ihren Kindern, als dies früher der Fall war, Mütter jedoch (auch wenn sie berufstätig sind) wenden noch immer weit mehr Zeit für Haushaltsarbeiten auf. Verständlich die oft geäusserte weibliche Rüge, Väter würden im Umgang mit Kindern nur die Rosinen herauspicken.
Neues schwaches Geschlecht?
Folgt man den Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie, ist aber genau diese Teilung für das Kind förderlich. Denn Väter spielen anders mit dem Kind als Mütter: Sie erfinden stets neue Spiele, tollen mit dem Kind herum, sind in Ordnungsfragen großzügiger. Mütter sind konventioneller, vorsichtiger und angetan, dem Kind bei der Regulation der Gefühlswelt zu helfen. Kein Wunder, dass viele Kleinkinder den Vater als Spielkameraden bevorzugen. – Die Vatersehnsucht hat aber auch völlig gegensätzliche Impulse erfahren. Man spricht von den Männern als den «tendenziellen Modernisierungsverlierern». Davon, dass sie das neue «schwache Geschlecht» seien, das sich der Partnerin und dem «Projekt Kind» anzupassen habe. Dieses hat die Elternschaft nicht nur zur wählbaren Option werden lassen, sondern auch zu neuen Abhängigkeiten geführt. Zwar verbindet sich mit dem Projekt Kind zunehmend der Wunsch nach Sinn und Glück.

Die Kehrseite der Medaille aber ist, dass Eltern heute ihren Kindern Liebe entgegenbringen, aber auch Leistungs- und Lebenserfolg einfordern müssen. Bei früheren Generationen waren es «nur» Gehorsamkeit und Respekt. Dies sind auch die Gründe, weshalb Väter zunehmend unter Druck stehen, alles richtig machen zu müssen – ihren Partnerinnen gegenüber, aber auch ihrem Kind. Für diesen Trend steht eine galoppierende Zunahme von Erziehungskursen, Elternratgebern oder Elterntreffs. Väter sind bei der Schwangerschaftskontrolle dabei und auch im Gebärsaal eine Selbstverständlichkeit. Sie kommen zum Va-Ki-Turnen, drehen ihre Runde auf den Spielplätzen, nur im Herren-WC hat es noch keine Wickeltische.
Fest steht: Biologische Vaterschaft verliert, soziale Vaterschaft gewinnt an Bedeutung. Männer kommen in den seltensten Fällen lediglich durch Zeugung zu einem Kind, sondern, indem sie sich in eine intime Beziehung zum Kind einlassen. Das Vater-Kind-Verhältnis muss somit emotional aufgeladen sein.
Mehr als Brotverdiener sein
Zwar scheint der Vater als Ernährer ausgedient zu haben, doch gibt es eine neue Vielfalt von Vatertypen. Die Forschung (Uni Frankfurt) unterscheidet drei neue Formen: den fassadenhaften, den randständigen und den egalitären Vater. Der fassadenhafte Vater – dazu gehört etwa ein Drittel aller Väter – entscheidet sich erst nach einigem Zögern für eine Vaterschaft, nicht zuletzt deshalb, weil er mehr als nur Brotverdiener sein will. Trotzdem verfolgt er dann ein traditionelles Rollenmodell, indem seine Partnerin die Erziehung des Kindes übernimmt. In der Erziehung ist er oft überfordert und hinter der Fassade hilflos. Leicht anders der randständige Vater, zu denen jeder fünfte junge Vater gehört: Er fühlt sich wenig akzeptiert und immer mit dem Wunsch der Partnerin konfrontiert, sich mehr an der Erziehung zu beteiligen. Da er die Verpflichtung ernst nimmt, zeigt er sich gekränkt, wenn die Partnerin seine Leistungsvorstellungen nicht versteht. Im Gegensatz dazu der eigenständige Vater, der statistisch zwei von fünf Vätern umfasst. Er ist dem Kind partnerschaftlich zugewandt, fühlt sich von der Partnerin hoch akzeptiert. Rollenklischees lehnt er ab.
Partnerin steuert Vaterrolle
Fakt ist auch, dass es eine Abhängigkeit zwischen neuer Väterlichkeit und neuer Mütterlichkeit gibt. Und es gibt wohl einen vierten – eher verdrängten – Vater-Typus. Jenen, der physisch präsent ist, dessen väterliche Gegenwart die Mutter aber nicht zur Kenntnis nehmen will. Solches Verhalten ist eine mächtige Quelle, aus der Vatersehnsucht sprudelt. Väter – so das Fazit – sind eben nur exakt so weit involviert, wie es die Partnerin zulässt.
Margrit Stamm ist Bildungsforscherin und Professorin an der Universität Freiburg (Schweiz).
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Die Frau gefällt sich, wie sie ist. "Jede Frau ist schön", sagt ihre Sprachröhre.

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Dem Mann ist’s nie genug – immer noch höher und immer weiter; sonst gingen wir ja immer noch auf allen Vieren.
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Samenflüssigkeit bremst Zellalterung
Graz (dpa) – Eine Substanz aus dem Sperma kann das Altern von Zellen aufhalten. Diese Art von Jungbrunnen haben zwei Grazer Wissenschaftler entdeckt. Bislang war bekannt, dass die Substanz Spermidin, die vor allem in männlicher Samenflüssigkeit vorkommt, eine wichtige Funktion beim Zellwachstum hat.
Die beiden Forscher Frank Madeo und Tobias Eisenberg fanden nun heraus, dass Spermidin auch hilft, geschädigte Zellen zu reparieren und so den Alterungsprozess zu bremsen. "Es geht in den Zellkern und programmiert ihn auf jugendlich", erklärten sie.
Die Ergebnisse wurden am Sonntag in dem internationalen Fachjournal "Nature Cell Biology" veröffentlicht. Madeo und Eisenberg hatten bei ihrem Projekt 29 Forscher aus sechs Ländern an elf Universitäten koordiniert.
Es könnte sein, dass wir den heiligen Gral der Altersforschung gefunden haben", meint Eisenberg, laut einer Mitteilung der Universität. Der natürliche Stoff Spermidin finde sich in unterschiedlichem Umfang in allen Körperzellen, seine Konzentration nehme aber während des Alterns kontinuierlich ab.
Die Ergebnisse könnten auch für die klinische Forschung höchst relevant werden, zum Beispiel bei Alterserkrankungen wie Alzheimer und Parkinson, hieß es am Montag auf der Webseite der Karl-Franzens- Universität in Graz. Unterdessen können Interessenten auf natürliche Quellen zurückgreifen – Spermidin kommt auch in Grapefruits, Weizenkeimen und Sojabohnen vor.
